Klangschalen

Klangschalen werden in allen möglichen Formen, Größen und Tonabstufungen angeboten. In der Regel sind sie rund, goldfarben, manchmal glänzend und manchmal matt. Es gibt sie flach und hoch, mit einem Durchmesser von etwa zehn bis 30 Zentimetern. Das Gewicht variiert zwischen 200 und 4.000 Gramm. Der Klang ist abhängig von Form, Materialzusammensetzung und Stärke des Randes.

Um die Klangschale zum Tönen zu bringen, klopft, schlägt oder reibt man sie. Man kann dies mit den Händen tun oder spezielle Schlägel verwenden.

Produktion neuer Klangschalen

Nicht zuletzt durch die Verbreitung der von Peter Hess entwickelten Klangmassage besteht im Westen eine große Nachfrage nach Klangschalen. Der Vorrat an guten alten, für die Klangmassage besonders geeigneten Klangschalen ist nahezu erschöpft. Angesichts dieser Situation war Peter Hess seit 1990 auf der Suche nach neuen Wegen, Klangschalen in der alten Tradition fertigen zu lassen. Viele Reisen ins Himalayagebiet, wo noch altes Wissen vermutet wurde, waren notwendig. Eine ganze Reihe unterschiedlicher Versuche der Herstellung von Klangschalen brachte zunächst unbefriedigende Ergebnisse. Erst 1997 gelang der Durchbruch: Eine eigene Fertigung konnte aufgebaut werden, das alte Handwerk wurde wiederbelebt.

Die Peter Hess® Therapieklangschalen zeichnen sich durch eine außergewöhnliche Klang- und Schwingungsqualität aus, daher ist die Peter Hess®-Klangmassage untrennbar mit ihnen verbunden.

Die Therapieklangschalen wurden in jahrzehntelanger Forschungs- und Entwicklungsarbeit für diesen Einsatzzweck konzipiert und optimiert. Mit ihrer außergewöhnlich hohen Klang- und Schwingungsqualität sprechen die verschiedenen Schalentypen, mit ihrem jeweils spezifischen Frequenzspektrum, bestimmte Körperbereiche besonders gut an: die Beckenschale den Beckenbereich, die Herzschale den Brustbereich, die Gelenk- bzw. Universalschale die Extremitäten und Gelenke. Darüber hinaus gibt es noch eine Kopfschale sowie eine XL-Schale, die so groß ist, dass sich ein erwachsener Mensch hineinstellen kann.

„Die Schalen sind einfach toll, so unterschiedlich und lang anhaltend. Es ist, als ob sie alles in Ordnung bringen.“

Die Legierung der Therapieklangschalen enthält heute die traditionellen zwölf Metalle:
Gold, Silber, Quecksilber, Kupfer, Eisen, Zinn, Blei, Zink, Meteoreisen, Wismut, Bleiglanz und Pyrit, wobei die ersten sieben Metalle jeweils einem Planeten zugeordnet sind. Darüber hinaus enthält die Legierung auch ein Stück einer alten Klangschale, das als Transformator alten Wissens dient. Dies alles wird in eine dicke Scheibe gegossen und im warmen Zustand zu einer Klangschale getrieben. In etwa 32 Arbeitsstunden fertigen vier bis fünf Handwerker eine hochwertige Schale mit einem Gewicht von ungefähr zwei Kilogramm. Die größte von Peter Hess´ Mitarbeitern hergestellte Klangschale wiegt gute 45 Kilogramm – sie eignet sich wunderbar für ein Körperklangbad!

Die Qualität wird während der Fertigung von einem Metallingenieur ständig kontrolliert, nur die besten Klangschalen kommen zur Auslieferung. Heute ist Peter Hess in der Lage, gleichbleibend gute Qualität zu garantieren. Besonders wichtig ist, dass aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen mit der Klangmassage gezielt Klangschalen für unterschiedliche Anwendungsbereiche gefertigt werden können.

Ein kompletter Satz Klangschalen für die Peter Hess®-Klangmassage umfasst mindestens drei Schalen:

Für den oberen Körperbereich die „Herzschale“ mit einem Gewicht von etwa 600 Gramm bei der kleinen Variante und etwa 1.300 Gramm bei der großen Variante. Sie klingt mit einem hohen Ton, der am besten zur Herz- und Halsregion passt.

Die mittelgroße Klangschale mit einem Gewicht von etwa 900 Gramm eignet sich hervorragend zur Behandlung der Reflexzonen und der Gelenke. Sie wird daher auch als „Gelenkschale“ bezeichnet. Da ihr Klangspektrum sehr breit gefächert ist und damit den gesamten Körper gut anspricht, nennt man sie auch „Universalschale“.

Die „Beckenschale“ gibt es ebenfalls in zwei Größen. Die kleine Variante wiegt etwa 1.500 Gramm, die große etwa 2.000 Gramm. Mit ihren tiefen Tönen kann sie sehr gut im Bereich des Unterleibs eingesetzt werden.

Die richtige Klangschale für mich und meine Zwecke

Heute gibt es unzählige Klangschalen verschiedener Größen, Klangfarben und Qualität auf dem Markt. Hier einige Tipps, die Sie beachten sollten, wenn Sie Klangübungen zur Selbstanwendung machen möchten:

Sie sollten den Klang der Schale als besonders angenehm und einladend empfinden. Wichtig ist zu wissen, dass es individuell sehr unterschiedliche Vorlieben gibt – Vertrauen Sie Ihrem Gefühl, dann werden Sie auch viel Freude mit der Klangschale haben. Die Klangschale sollte einen gleichmäßigen, ruhigen Ton erzeugen und auch beim kräftigen Anklingen sollten keine Nebengeräusche wie Klirren oder Surren zu hören sein. Beim Anklingen kommt das Metall in Bewegung und diese Bewegung setzt sich über die Haut, das Gewebe, die Organe, … im ganzen Körper fort. Die fühlbaren Klangschwingungen wirken wie eine ganz feine Massage. Deshalb ist es wichtig, dass nicht nur der Ton, sondern auch die Schwingung der Schale möglichst gleichmäßig und lang anhaltend ist. Beim Ausprobieren werden Sie schnell merken, dass dafür eine gewisse Schalengröße notwendig ist. Bei kleinen Schalen ist die Schwingung oft kaum zu spüren oder stoppt viel zu schnell.